{"id":241,"date":"2026-01-28T13:49:08","date_gmt":"2026-01-28T12:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/raiderverse.com\/?p=241"},"modified":"2026-01-28T13:49:17","modified_gmt":"2026-01-28T12:49:17","slug":"eine-neue-hoffnung-fur-raider-nation-lafleur-kubiak-und-webb-kristallisieren-sich-als-top-kandidaten-fur-den-head-coach-posten-heraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/raiderverse.com\/de\/eine-neue-hoffnung-fur-raider-nation-lafleur-kubiak-und-webb-kristallisieren-sich-als-top-kandidaten-fur-den-head-coach-posten-heraus","title":{"rendered":"Eine Neue Hoffnung f\u00fcr Raider Nation: LaFleur, Kubiak und Webb kristallisieren sich als Top-Kandidaten f\u00fcr den Head Coach-Posten heraus"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/raiderverse.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Raiders-Head-Coach-decision-best-three-candidates-for-a-new-Hope-1024x683.webp\" alt=\"Stilisierte, von Star Wars inspirierte Illustration von Davis Webb, Mike LaFleur und Klint Kubiak mit einer Tusken-R&#xE4;uber-Figur in Raiders-R&#xFC;stung, inmitten eines Schlachtfelds in der W&#xFC;ste mit dem Allegiant Stadium und einem Todesstern im Hintergrund.\" class=\"wp-image-237\" srcset=\"https:\/\/raiderverse.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Raiders-Head-Coach-decision-best-three-candidates-for-a-new-Hope-1024x683.webp 1024w, https:\/\/raiderverse.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Raiders-Head-Coach-decision-best-three-candidates-for-a-new-Hope-300x200.webp 300w, https:\/\/raiderverse.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Raiders-Head-Coach-decision-best-three-candidates-for-a-new-Hope-768x512.webp 768w, https:\/\/raiderverse.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Raiders-Head-Coach-decision-best-three-candidates-for-a-new-Hope.webp 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eine Neue Hoffnung f\u00fcr Raider Nation \u2013 Davis Webb, Mike LaFleur und Klint Kubiak gelten als die drei f\u00fchrenden Kandidaten, um die Raiders in eine neue \u00c4ra zu f\u00fchren.<\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Die Las Vegas Raiders stehen an einem Scheideweg. Nach Jahren der Turbulenzen und verpassten Chancen muss diese Head-Coach-Verpflichtung ein <strong>Paukenschlag<\/strong> sein \u2013 ein Schritt, der das Franchise von Grund auf neu belebt. Statt das Netz gro\u00df auszubreiten, habe ich mich auf <strong>drei dynamische Kandidaten<\/strong> konzentriert, die jeweils ihre eigene einzigartige Kombination aus Coaching-Potenzial, Scheme Passung und F\u00e4higkeit zur Ver\u00e4nderung einer Franchise-Kultur mitbringen. Diese Namen lassen meinen Puls nach oben schnellen und meinen Kopf rattern: <strong>Mike LaFleur, Klint Kubiak und Davis Webb.<\/strong>   <\/p>\n\n<p>Warum nur diese drei? Weil Raider Nation einen Coach verdient, der entweder eine moderne Offense meistern kann (LaFleur), eine Familien-Dynastie des Gewinnens fortsetzt (Kubiak), oder mit herrausragendem Charisma die Kabine elektrisiert (Webb). Dies ist eine emotional etwas aufgeladene Analyse, ein innerer Konflikt: Mein Bauch schreit nach <strong>Davis Webb<\/strong> \u2013 der charismatische Leader mit unbegrenztem Potenzial \u2013 w\u00e4hrend mein Kopf auf <strong>Klint Kubiak <\/strong>und <strong>Mike LaFleur <\/strong>zeigt \u2013 die erfahrenen Player mit bewiesener Kompetenz. Werfen wir einen Blick auf jeden von ihnen und warum sie die wahren Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Silver &amp; Black sind.   <\/p>\n\n<p><strong>Mike LaFleur \u2013 Der Shanahan\/McVay-Sch\u00fcler, bereit f\u00fcr seinen eigenen Weg<\/strong><\/p>\n\n<p>Mike LaFleur, 38, ist nicht nur der Bruder von Green Bays Head Coach Matt LaFleur, sondern hat sich als Offensivgenie einen eigenen Namen gemacht. Er war <strong>f\u00fcnf Jahre in Folge Offensive Coordinator in der NFL (2021\u20132025)<\/strong> \u2013 zuerst bei den New York Jets, dann bei den Los Angeles Rams. <em>Er ist der einzige Coach, der sowohl unter Kyle Shanahan als auch unter Sean McVay Koordinator war.<\/em> Das hei\u00dft: Er spricht die beiden kreativsten Offensiv-Sprachen der Liga flie\u00dfend. Falls die Raiders einen Mix aus Shanahans genialem Run-Game gepaart mit McVay&#8217;s Passing Power wollen; LaFleur bietet das beste aus beiden Welten.    <\/p>\n\n<p>Nach schwierigen Zeiten mit den Jets hat er sich bei den Rams rehabilitiert. In den Jahren 2023 bis 2025 half er dabei, eine Rams-Offense zu revitalisieren, die Spieler wie Kyren Williams zu All-Pro-Kaliber aufsteigen lie\u00df. LaFleur integrierte kreative Personalkonzepte, darunter schwere <strong>3-Tight-End-Formationen<\/strong>, um Defenses zu verwirren und physischen Football durchzusetzen. Seine Vision passt perfekt zu einem Raiders-Team mit explosiven Talenten wie Ashton Jeanty und Brock Bowers (und Micheal Meyer) die mit diesen viele Mismatches kreieren k\u00f6nnte.   <\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>St\u00e4rken<strong>: <\/strong>Bewiesener Play-Caller mit f\u00fcnf Jahren OC-Erfahrung. Geschult unter den besten Coaches der Liga (Shanahan und McVay). Spielerentwicklung: Hat bis Dato unbekannte Talente zu Leistungstr\u00e4gern gemacht (was seine F\u00e4higkeit Talente zu entwickeln unterstreicht). Bringt Disziplin und Detailliebe &#8211; etwas was die Raiders definitiv brauchen k\u00f6nnten.   <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schw\u00e4chen:<\/strong> Seine Zeit bei den Jets (2021\u20132022) war holprig \u2013 die Offense hatte ganz sch\u00f6n zu k\u00e4mpfen, was Zweifel daran aufkommen l\u00e4sst, ob er ohne hochklassiges Quarterback-Talent erfolgreich sein kann. Er war noch nie Head Coach, also ist seine F\u00e4higkeit, ein gesamtes Team zu f\u00fchren, ungetestet. Einige fragen sich, ob der Erfolg in Los Angeles eher McVay zuzuschreiben ist (war <em>LaFleur<\/em> der Treiber des Offensiverfolgs oder nur Trittbrettfahrer)?  <\/li>\n\n\n\n<li>Potenzial: LaFleur k\u00f6nnte ein <strong>Volltreffer<\/strong> sein, wenn er die gesamte Shanahan\/McVay-Philosophie nach Vegas bringt. Stellt dir eine Raiders-Offense mit modernen Bewegungsmustern, Play-Action-lastigen Designs und Anpassungsf\u00e4higkeit an das Personal vor \u2013 LaFleur bietet genau diese Vision. Langfristig k\u00f6nnte er zum Raiders-eigenen Sean McVay werden: ein junger Head Coach, der sich zu einem dauerhaften Contender entwickelt, indem er brillantes X-und-O-Denken mit einer soliden Kultur verkn\u00fcpft. Wenn er sein Potenzial aussch\u00f6pft, w\u00fcrde LaFleur nicht nur die Raiders-Offense verj\u00fcngen, sondern ein <strong>nachhaltiges System<\/strong> etablieren, in dem Spieler gedeihen und innerhalb einer klaren Struktur innovativ sein k\u00f6nnen.   <\/li>\n<\/ul>\n\n<p><strong>Klint Kubiak \u2013 Der Sohn eines Champions mit moderner Offense und Old-School Grit<\/strong><\/p>\n\n<p>Mit 38 tr\u00e4gt Klint Kubiak einen Nachnamen, der mit Super-Bowl-Ringen verbunden ist. Er ist der Sohn des ehemaligen Broncos-Head-Coaches Gary Kubiak \u2013 das bedeutet, Klint wurde <em>buchst\u00e4blich<\/em> im Filmraum gro\u00dfgezogen. Doch er ruht sich nicht auf seinem Nachnamen aus. Kubiak hat sich eigene F\u00e4higkeiten bei mehreren Teams erarbeitet und von einigen der besten K\u00f6pfe des Spiels gelernt. <strong>Er war Offensive Coordinator der Minnesota Vikings (2021) und der New Orleans Saints (2024)<\/strong>, dazwischen assistierte er Kyle Shanahan in San Francisco und sprang sogar als Play-Caller f\u00fcr die Denver Broncos ein. Zuletzt war er OC bei den Seattle Seahawks und half 2025 ma\u00dfgeblich dabei, das Team zum Top-Seed der NFC und in den <strong>Super Bowl LX<\/strong> zu f\u00fchren. Mit anderen Worten: sein Marktwert ist aktuell auf einem <strong>Allzeithoch<\/strong>.      <\/p>\n\n<p>Kubiaks Reiz liegt in seiner <strong>ausgewogenen West-Coast-\/Shanahan-Offense<\/strong> (wenig \u00fcberraschend angesichts seiner Pr\u00e4gung durch Gary Kubiaks System \u2013 ein direkter Ableger der Shanahan-Schule). Er setzt auf ein starkes Zonenlaufspiel kombiniert mit Play-Action und Bootlegs \u2013 das perfekte System, um das Raiders-Personal optimal einzusetzen. Noch interessanter: <strong>Insider bezeichnen Klint Kubiak nach einem beeindruckenden ersten Interview als \u201eTop-Kandidaten\u201c f\u00fcr den Raiders-Job.<\/strong> Er beeindruckte die Entscheider mit seiner Vision, und laut mehreren Quellen steht er <em>ganz oben auf der Liste<\/em>. Seine Herangehensweise hat etwas fast Wissenschaftliches: ein Coach, der im B\u00fcro schl\u00e4ft, um Film zu analysieren. Gleichzeitig verk\u00f6rpert er die Gelassenheit und Best\u00e4ndigkeit seines Vaters. Nach dem Chaos, das die Raiders durchlebt haben, ist Kubiaks Mischung aus jugendlicher Innovation und alter Schule besonders reizvoll.     <\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>St\u00e4rken: <strong>Mehrfache Coordinator-Erfahrung<\/strong> \u2013 hat f\u00fcr verschiedene Teams Systeme entworfen und angepasst (Vikings, Saints, Seahawks), zeigt Anpassungsf\u00e4higkeit. In der Zone-Run-Offense der <strong>Shanahan\/Kubiak-Schule<\/strong> verankert, was f\u00fcr schematische Kontinuit\u00e4t sorgt. Gilt als ausgezeichneter Interviewpartner und gut vorbereiteter F\u00fchrer \u2013 sein erstes Raiders-Interview war offenbar ein Volltreffer. Durch seine NFL-Sozialisierung hat er ein nat\u00fcrliches Gesp\u00fcr f\u00fcr Kulturaufbau und den Umgang mit Veteranen (Gary Kubiak war bei Spielern beliebt \u2013 Klint teilt diese DNA). Hat au\u00dferdem gezeigt, dass er <strong>Quarterbacks entwickeln<\/strong> kann \u2013 auch Problemf\u00e4lle (in Seattle etwa verhalf er Sam Darnold zu seiner wohl besten Karriereleistung).     <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schw\u00e4chen: <\/strong>Genau wie LaFleur hat Kubiak keine Head-Coach-Erfahrung, <strong>das Erlernen der Teamf\u00fchrung w\u00e4re eine steile Lernkurve<\/strong>. Einige seiner Stationen waren kurz \u2013 etwa wurde er in New Orleans nach einem Jahr entlassen, als der Head Coach gehen musste. Daraus ergibt sich die Frage: Kann er Erfolg aufrechterhalten, wenn das Umfeld instabil ist? Zudem war seine Offense 2021 bei den Vikings durchschnittlich, sein Play-Calling 2022 in Denver wenig erfolgreich \u2013 Konstanz ist noch zu beweisen.   <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Potenzial:<\/strong> Kubiak ist <em>mit Erfolg aufgewachsen<\/em>, und das merkt man. Wenn er die offensive St\u00e4rke aus Seattle replizieren kann, k\u00f6nnten die Raiders schnell eine Top-10-Offense aufbauen. Langfristig ist seine Ceiling, eine Art Mike Shanahan f\u00fcr Las Vegas zu werden \u2013 ein Offensiv-Guru, der die bedingungslose Treue seiner Spieler gewinnen k\u00f6nnte. Mit Klint k\u00f6nnten die Raiders das Beste aus zwei Welten bekommen: <strong>junge, offensive Innovation gepaart mit stabiler F\u00fchrung<\/strong>. \u00dcber die Zeit k\u00f6nnte das konstante Playoff-Teilnahmen und eine klare Teamidentit\u00e4t bedeuten. Ein Kandidat, der technische Anforderungen erf\u00fcllt und eine Siegesaura mitbringt.     <\/li>\n<\/ul>\n\n<p><strong>Davis Webb \u2013 Der rohe Leader mit unendlichem Potenzial und einer Raider-Seele<\/strong><\/p>\n\n<p>Jetzt kommt die Wildcard \u2013 der Kandidat, d<strong>en mein Bauchgef\u00fchl liebt: Davis Webb<\/strong>. W\u00e4hrend LaFleur und Kubiak die polierten Produkte der NFL-Elite sind, ist Webb der <em>unkonventionelle <\/em>Au\u00dfenseiter, der die Raiders kulturell transformieren k\u00f6nnte. Mit gerade einmal 31 Jahren \u2013 kaum \u00e4lter als manche Spieler \u2013 <strong>beendete er seine NFL-Karriere erst 2022<\/strong>. Auf dem Papier sieht sein Lebenslauf f\u00fcr einen Head Coach extrem d\u00fcnn aus: <strong>Weder war er Koordinator noch Play-Caller<\/strong>, und insgesamt hat er nur ein bis zwei Jahre Erfahrung als Quarterbacks Coach (zuletzt bei den Denver Broncos als QB-Coach\/Passing Game Coordinator). Nach herk\u00f6mmlicher Logik w\u00e4re seine Verpflichtung ein <em>gewaltiger Vertrauensvorschuss<\/em> \u2013 die Art von Entscheidung, bei der Analysten den Kopf sch\u00fctteln.    <\/p>\n\n<p>Warum also \u00fcberhaupt sein Name ins Gespr\u00e4ch bringen? Weil <strong>Davis Webb \u201ees\u201c hat<\/strong>. <em>Etwas, das man nicht lehren kann<\/em> \u2013 Charisma, Intellekt und eine nat\u00fcrliche F\u00fchrungsaura, die in der gesamten Liga auff\u00e4llt. Trotz seiner Unerfahrenheit war Webb <strong>\u201eim Zentrum vieler Head-Coach-Diskussionen\u201c <\/strong>in diesem Hiring-Zyklus. Trainer und Mitspieler bezeichnen ihn als \u201ejungen Coaching-Savant\u201c, ein echtes Wunderkind. Laut ESPN-Reporter Jeremy Fowler <strong>f\u00e4llt Webbs Name regelm\u00e4\u00dfig, wenn in NFL-Kreisen \u00fcber Head-Coach-Kandidaten gesprochen wird<\/strong> \u2013 und das mit gerade 31. Bei seinem Interview mit den Raiders \u00fcberzeugte er mit einer detaillierten offensiven Vision, tiefem Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Spielsituationen und einem klaren Plan f\u00fcr seinen Staff (Ger\u00fcchten zufolge hat er bereits<strong> Top-Koordinatoren<\/strong> aus seinen Netzwerken unter Brian Daboll und Sean Payton im Visier). Webb wirkt wie Sean McVay 2017 \u2013 <em>wenn du glaubst, dass er ein kommender Star ist, musst du ihn ein Jahr fr\u00fcher holen, bevor andere ihn erkennen.<\/em> Wie ein Insider sagte: Die Frage ist nicht, ob, sondern wann \u2013 <strong>holt man ihn jetzt \u201eein Jahr zu fr\u00fch\u201c, oder verliert man ihn n\u00e4chstes Jahr an jemand anderen?<\/strong> Raider Nation hat genug von langweiligen Wiederholungen \u2013 Webb steht f\u00fcr den k\u00fchnen Versuch, der alles ver\u00e4ndern k\u00f6nnte.       <\/p>\n\n<p>Lass uns \u00fcber <strong>Kultur<\/strong> und <strong>F\u00fchrung<\/strong> sprechen \u2013 Webbs wahre St\u00e4rke. Als Backup-Quarterback bei den Giants und Bills war Webb praktisch ein Coach in Pads. Mitspieler berichten, wie er Scouting-Berichte zu kommenden Gegnern erstellte und QB-Meetings leitete, obwohl er noch aktiv war. Ex-Giants-Lineman Jon Feliciano, der vier Jahre mit Webb spielte, sagte: \u201eWebb war die <strong>Definition eines Spielertrainers<\/strong> \u2026 hat praktisch die Arbeit der Coaches gemacht\u201c und prophezeite mutig: <em>\u201eIch denke, Davis wird einer der besten Coaches der n\u00e4chsten Dekade. Ich bin nicht der Einzige.\u201c<\/em> Wer mit Webb gearbeitet hat, schw\u00e4rmt von seiner<strong> nat\u00fcrlichen F\u00fchrungsenergie<\/strong> \u2013 er erzwingt Respekt nicht durch Ego oder Titel, sondern durch Einsatz, Intelligenz und aufrichtige F\u00fcrsorge. Wenn es einen jungen Coach gibt, der mit 31 in ein NFL-Team kommt und Buy-in bekommt, dann vielleicht Davis Webb. Er besitzt diese <em>spezielle Mischung <\/em>aus Nahbarkeit (er war buchst\u00e4blich vor 14 Monaten noch im Huddle) und Autorit\u00e4t. Kulturell k\u00f6nnte Webb die <strong>Adrenalin-Spritze sein<\/strong>, die die zersplitterten Raiders so dringend brauchen. Denk an Mike Tomlin in jungen Jahren oder Dan Campbell \u2013 Webb ist aus diesem Holz geschnitzt.        <\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>St\u00e4rken:<\/strong> Herausragende <strong>Charakter- und F\u00fchrungsqualit\u00e4ten<\/strong> \u2013 NFL-Veteranen stehen Schlange, um ihn zu empfehlen. Gilt als brillanter Football-Verstand, der Systeme schnell verinnerlicht (hat unter Coaches wie Ben McAdoo, Brian Daboll und Sean Payton gelernt). <strong>Versteht Spieler<\/strong> auf pers\u00f6nlicher Ebene \u2013 jung genug, um den Zeitgeist zu kennen, aber reif genug, um Respekt einzufordern. Trotz fehlender Coordinator-Erfahrung verf\u00fcgt er \u00fcber eine klare <strong>offensive Philosopie<\/strong> \u2013 inklusive klarer Vorstellungen zur QB-Entwicklung und seinem k\u00fcnftigen Staff (was er wohl im Interview bereits bewiesen hat). Kurz gesagt, bringt einen <em>strategisches Plan mit viel Potenzial<\/em> gepaart mit ansteckender Energie mit.   <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schw\u00e4chen: <\/strong>Offensichtliches Risiko \u2013 <strong>keine Head-Coach-Erfahrung, kaum Coaching-Erfahrung insgesamt<\/strong>. Webb m\u00fcsste vieles \u201eon the job\u201c lernen \u2013 Spielmanagement, Systemaufbau, Personalf\u00fchrung. Taktisch hat er nie Play-Calling in echten Spielen in Echtzeit durchgef\u00fchrt \u2013 k\u00f6nnte \u00fcberfordert sein. Es bleibt ein Wagnis: Coaches mit \u00e4hnlichem Profil sind auch schon gescheitert, wenn sie Theorie nicht in die Praxis umsetzen k\u00f6nnen. Auf den Nenner gebracht macht <em>seine Kandidatur auf Papier wenig Sinn,<\/em> Kritiker betonen zu Recht, dass viele gute Positionstrainer nie gute Head Coaches werden.    <\/li>\n\n\n\n<li><strong>Potenzial:<\/strong> Einfach gesagt: <strong>Franchise-altering<\/strong>. Webb hat das Potenzial, ein Head Coach f\u00fcr die n\u00e4chsten 20 Jahre zu werden \u2013 ein <em>Kulturtr\u00e4ger<\/em>, der eine neue Identit\u00e4t f\u00fcr die Raiders schafft. Seine Jugend k\u00f6nnte andere brillante junge Coaches anziehen (stell dir einen Cutting-Edge-Staff um ihn herum vor). Und weil er unerfahren ist, w\u00fcrde er sich wahrscheinlich starke, erfahrene Koordinatoren zur Seite holen \u2013 ein Vorteil. Best-Case: Die Raiders verpflichten den n\u00e4chsten <strong>McVay oder Tomlin am Anfang seiner Karriere<\/strong>. Ja, es ist ein k\u00fchner Sprung. Aber wie Raiders-Miteigent\u00fcmer Tom Brady sagen w\u00fcrde: No risk it, no biscuit. Webb representiert das gr\u00f6\u00dfte Risiko <strong>und <\/strong>potenziell die gr\u00f6\u00dfte Belohnung von allen Kandidaten.      <\/li>\n<\/ul>\n\n<p><strong>Lobende Erw\u00e4hnung: Mike Tomlin \u2013 Der Kultur-Reset (aber nicht dieses Jahr)<\/strong><\/p>\n\n<p>Es w\u00e4re nicht fair, \u00fcber Kultur und F\u00fchrung zu sprechen, ohne den Elefanten im Raum anzusprechen: <strong>Mike Tomlin<\/strong>. In einer alternativen Realit\u00e4t w\u00e4re Tomlin der <em>perfekte kulturelle Neuanfang<\/em> f\u00fcr die Raiders \u2013 ein Super-Bowl-Coach, der sofort Respekt und Rechenschaft einfordert. Nach fast zwei Jahrzehnten <strong>ohne Losing Season<\/strong> in Pittsburgh sind Tomlins F\u00e4higkeit Spielerbeziehungen aufzubauen und seine Motivationsk\u00fcnste legend\u00e4r. Doch die Realit\u00e4t ist: Nach seinem Abschied von den Steelers braucht Tomlin vermutlich eine Auszeit. 19 Jahre als <strong>NFL-Head-Coach hinterlassen Spuren<\/strong>, und er hat sich eine <strong>Pause verdient<\/strong>. So sehr die Vorstellung von Tomlin an der Seitenlinie der Raiders elektrisieren w\u00fcrde \u2013 jetzt ist nicht der richtige Moment. Das Timing passt nicht \u2013 und direkt von einer \u00c4ra in Pittsburgh ins Las-Vegas-Haifischbecken zu springen, w\u00e4re f\u00fcr beide Seiten nicht ideal. Also ziehen wir den Hut vor Tomlin als <strong>ultimativen Kulturfixer<\/strong> \u2013 und schauen in die Zukunft. Vielleicht sp\u00e4ter. F\u00fcr jetzt hei\u00dft die Aufgabe: <em>Einen eigenen Tomlin aufbauen<\/em> \u2013 und das f\u00fchrt zur\u00fcck zu LaFleur, Kubiak oder Webb.         <\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Die Raiders haben drei herausragende Kandidaten \u2013 jeder verk\u00f6rpert eine andere Spielart der Hoffnung. <strong>Mike LaFleur<\/strong> bringt den <em>gesch\u00e4rften Verstand<\/em> eines Offensivgenies mit, geformt von den Besten der Liga. Klint Kubiak liefert ruhige Hand und goldenes Offensiv-Erbe, bereit, aus dem Schatten des Vaters zu treten. Und <em>Davis Webb<\/em> ist das <em>Lottoticket mit F\u00fchrungsqualit\u00e4ten<\/em> \u2013 mein Favorit f\u00fcr ein Franchise, das wieder Seele braucht. Es ist ein Kopf-gegen-Herz-Dilemma: <strong>sichere Optionen<\/strong> gegen den <strong>gro\u00dfen Wurf<\/strong>. Doch egal, in welche Richtung die Raiders sich zwischen diesen dreien entscheiden \u2013 eines ist sicher: Jeder von ihnen w\u00fcrde eine neue, mutige \u00c4ra in Las Vegas einl\u00e4uten. Und genau danach verlandt die Raider Nation Seele. Die Silver-and-Black-Gemeinschaft lechzt nach Energie, Innovation und Identit\u00e4t. <strong>LaFleur, Kubiak oder Webb \u2013 es ist Zeit, die Fackel zu entz\u00fcnden und einem von ihnen die F\u00fchrung zu \u00fcbergeben.<\/strong>     <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Las Vegas Raiders stehen an einem Scheideweg. Nach Jahren der Turbulenzen und verpassten Chancen muss diese Head-Coach-Verpflichtung ein Paukenschlag sein \u2013 ein Schritt, der das Franchise von Grund auf neu belebt. 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